Liebe Börsianerinnen und Börsianer,

ich halte mich bewusst ganz knapp, denn am kommenden Dienstag (27. Juli) erscheint die brandaktuelle August-Ausgabe des RENDITE TELEGRAMM. Wie immer soll es richtig spannend für Sie werden. Zunächst werfe ich nochmals einen Blick auf das Große und Ganze und erkläre Ihnen, wie lange die aktuelle Hausse noch laufen kann. Außerdem stelle ich Ihnen ein Unternehmen vor, dass gleichermaßen in Gold und Öl investiert und wofür wir diese ungewöhnliche Kombination brauchen werden.

Zum Schluss tue ich nochmals einen Blick auf den Wasserstoff-Markt. Und auch hier werde ich Klartext schreiben und Ihnen verraten, ob die Korrektur in diesem spannenden Marktsegment nun endlich abgeschlossen ist und wir wieder ran den Speck dürfen. Sie sehen jetzt schon, diese Ausgabe darf man nicht versäumen.

Im Trenddepot haben Sie in dieser Woche schon etwas Bewegung gesehen. So rückte die Jenoptik-Aktie nochmals prozentual fast zweistellig voran. Hier feiern die Investoren unverändert die Quartalszahlen aus der Vorwoche.

Insider deckt sich bei SAP ein  

Weniger erfreulich präsentierten sich leider die Anteilsscheine der SAP. Das Software-Unternehmen hatte zuvor lediglich solide Quartalszahlen gemeldet, die keinen so richtig vom Hocker hauen konnten. Per saldo sackte die Aktie im Wochenvergleich um rund 3 % ab. Übrigens hat der Vorstandsvorsitzende der SAP, Christian Klein, die Kursdelle genutzt, um sich mit eigenen Aktien im Gegenwert von knapp 600.000 Euro einzudecken. Mehr zu den Quartalszahlen der SAP und zu dieser Insider-Transaktion lesen Sie gleich am Dienstag in der Hauptausgabe.

Hier war ich zu Unrecht bedenklich. In der letzten Woche äußerte ich mich eher vorsichtig zu den Aktien des GreenTech- und Klima-Segmentes, nachdem der Windanlagenbauer Siemens Gamesa schon wieder eine Gewinnwarnung abgesetzt hatte. In der Folge geriet auch unsere Position Vestas Wind unter Abgabedruck. Nun haben die Investoren wieder zugefasst und bescherten der Dänen-Aktie einen Wochengewinn von rund 4 %. Gleichzeitig erreichte uns heute die Nachricht, dass der Anlagenbauer eine weitere Fertigung in Japan aufbauen wird. So ganz schlecht kann es den Dänen also tatsächlich nicht gehen. Mehr dazu auch in der Hauptausgabe.

Zum Abschluss noch ein anderes Thema: Meine Frau hatte mich schon länger gewarnt: Alexander, Du sprichst in deinen Diensten die Frauen nie an. Das ist unfreundlich und altmodisch. Ich war natürlich unbelehrbar. Als ich dann in Börse am Mittag noch einen schlechten Spruch zu kochenden Frauen und grillenden Männern gerissen habe, kam es, wie es kommen musste. Meine Leserinnen haben mich verbal etwas gehauen. Jetzt bin ich also ganz zahm und verweise ausdrücklich auf meine neue Anrede im RENDITE TELEGRAMM, in der Sie, liebe Börsianerinnen und Kolleginnen, ab jetzt an erster Stelle genannt werden.

Noch ein Hinweis: Wenn ich im Text von Investoren, Unternehmern, Studenten, Kindergärtnern, Müllwerkern oder sonstigen Berufsgruppen spreche, schließt diese männliche Form für mich gleichwohl immer alle Geschlechter ein.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Alternate text

Alexander von Parseval